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Sandtrockenrasen bei Wiesental und Waghäusel

         

Mitten durch das Naturschutzgebiet "Frankreich" - einem Aufmarschgebiet französischer Truppen im 17. und 18. Jhdt. zur Belagerung der Festung Phillipsburg - geht die B35 und die Schnellbahntrasse. Auf den ersten Blick eigentlich kein einladender Ort. Erst auf den zweiten Blick erschließen sich die besonders seltenen Sandrasen zu Füßen des weithin sichtbaren Funkturmes.

         
Funkturm bei Weidental  

Als Teil einer Kette von Flugsandgebieten bei Mannheim, Schwetzingen, Oftersheim und Sandhausen ist das Wiesentaler Sandgebiet bekannt für seine nährstoffarmen und artenreichen Silbergrasfluren. Auf den ehemaligen Brachflächen breiten sich neben niederwüchsigen Arten der Sandmagerrasen heute immer stärker auch hochwüchsige Ruderalpflanzen wie Nacht- und Königskerzen aus.

         

Ebenfalls unübersehbar - der Hasenklee mit seinen rötlichen behaarten Blüten. Er gilt als wärmeliebender Sand- und Säurezeiger und ist daher im Wiesentaler Sandgebiet weit verbreitet. Durch seine Gerbstoffe ist diese alte Heilpflanze in der Volksmedizin ein bekanntes Mittel bei Durchfällen, zur Wundbehandlung und zur Fußpflege bei Schweißfüßen.

  Hasenklee
         

Ein fleißiger Blütenbesucher ist der Kleine Feuerfalter. Von Mai bis Oktober bildet er bis zu vier Generationen aus, so dass die Chance recht groß ist, ihn beim Naschen auf den Blüten zu beobachten. Seinen Larven bietet das große Vorkommen vom Kleinem Sauerampfer optimale Ernährungsbedingungen. Mit viel Glück lassen sich in den Sandrasen weitere seltene Bläulinge wie der Ginsterbläuling beobachten.

  Feuerfalter
         

Freuen Sie sich auf eine vielfältige Landschaft. Aufmerksames Beobachten wird nicht nur bei den Schmetterlingen belohnt, sondern auch mit einer Vielfalt seltener Pflanzen.